White Trash Restaurant

Fine Family Dining and Tatoo Studio – Äh? WTF? Klingt komisch, ist aber so. Burger, Fish and Chips, Bier aus’m Pitcher. Ein Restaurant mit amerikanisch/ englischer „Küche“. Staropramen und auch Guinness vom Fass. Ambiente ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber für Berlins Mitte kann man da ganz günstig essen und trinken. Unterhaltungsfaktor: sehr hoch.

Fish and Chips im White Trash
Fish and Chips im White Trash
fart like the king tomorrow
fart like the king tomorrow

Kaffeefahrt

Kaiserwetter in Berlin! Auf zum Frühstück ins Goodies. Wo kommen die ganzen Menschen her? Die sechsköpfige (?) Service- und Küchencrew rotiert und deshalb gibt es Kaffee, Bichermüsli und Zimtschnecken auch in einer sehr akzeptablen Zeit – und immer freundlich. Wahnsinn! Bitte weiter so.

Goodies Berlin
Angebotstafel im Goodies Berlin

Wir machen Platz für die nächsten Gäste, denn wir müssen weiter.  Mit der StraBa (Straßenbahn, Mann!) zum Stierbrunnen im Bötzowviertel. Das Chez Maurice kommt wie gerufen für einen kleinen Stopp und ein Gläschen Crémant.

Chez Maurice Berlin
Ladenfront Chez Maurice
Crémant
Ein Glas Crémant geht immer.

Weiter in Richtung Greifwalder Straße. Dort finden wir noch einen netten französischen Spezialitätenladen. Große Gefahr schon wieder Geld in Wein, Käse und Schokolade zu investieren. Der Laden ist gemerkt. Wir müssen noch eine Ecke weiter, in die Immanuelkirchstraße. Dort soll es einen ganz tollen Kaffeeladen geben (lt. Aussage eines Arbeitskollegen). Godshots – das sieht nach Kaffee aus. Zwei verschiedene Bohnensorten und diverse Varianten von Kaffee. Ich nehme Flat White – doppelte Portion milder Arabica aus Chicago.

Godshot

Die Dichte von zugezogenen Möchte-gern-Yuppies nimmt deutlich zu. Wir bewegen uns aktiv in Richtung Kollwitzplatz und Kulturbraurei. Alles Öko, alles Kinder, alles Fahrrad.

Erst wenn der letzte Lieferwagen nicht mehr durchkommt und alles Spielstraße ist, werdet ihr merken, dass ihr eure Kinder nicht essen könnt (Sprichwort der Stadtindianer).

Ihr … Volk. Jetzt kribbelt’s  mir doch in den Füßen. Ich muß nochmal zu einem Laden der mir in der letzten Woche nicht aus dem Kopf ging. Das Filetstück hat eine einfache, aber gute Website mit Superfotos. Die machen so richtig Appetit (also mir zumindest). Der Laden ist gleich um die Ecke in der Schönhauser Allee. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine solche Fleischkultur habe ich noch nicht gesehen. Leider hatte ich um gerade 3 Uhr nachmittags keinen Hunger auf ein Steak. Aber das teste ich aus, auf jeden Fall.

So für alle Berliner: Konnopke ist tatsächlich weg. Am Pratergarten komme ich natürlich nicht vorbei – zwei Alster. Weiter zu Fuß Richtung Rosenthaler Platz, dann Friedrichstraße, die letzten Wochenendeinkäufe und dann …

… nach Hause.

792,90 SFr.

ZuerichLiebe Reisegruppe Räbiger, ersteinmal: Willkommen Zürich!

  Jetzt weiss ich wieder!

Der Bericht unserer Herrentour oder Wie man sich auch in kleinen Städten gründlich verfahren kann.

06.59 Uhr ich steh‘ im Sixt. Falle sofort in den nächsten Sessel und greife zur FT Deutschland. 07.00 Uhr Bert steht in der Tür und sagt, er hätte das Auto schon mal abgeholt. Also los zu Torte. Bei dem müssen wir günstiger Weise nicht solange warten wie sonst immer. Dafür überhäuft er uns mit technischen Equipment: digitale Kamera, digitaler Camcorder, Nokia-sonst-was-Schwachsinns-Organizer (zeigt sogar Webseiten an) und natürlich unvermeidlich Titanium Powerbook. Der Plan lautet wir berichten live von der Strecke. Die iTeamer bekommen die Bilder per Mail.

07.30 Uhr raus auf die Autobahn. Richtung Leipzig, alle Autobahnen sind neu und dreispurig. Wie sich später herausstellt, kann man trotzdem nur auf einer fahren. Erster Halt Raststätte Fläming. Ich fleißig am knipsen. Und schon hör‘ ich es von hinten: Junger Mann, haben Sie eine Erlaubnis? Olle Kuh! Habe ich natürlich nicht gesagt, sondern beschlossen künftig auf Besuche zu verzichten. Also Leute geht bitte nicht mehr in die Raststätte Fläming und falls Ihr doch müßt, bezahlt nicht. Dann ging’s aber relativ zügig weiter nach Frankfurt. Rümel abholen und Essen fassen. Beste Lokalität am Platze kennt Rümel ( O-Ton:Der alte Völsing war ein Virtuose an der Wurstpresse). War auch wunderbar, nur im Bus war es nicht mehr auszuhalten. Auf’m Weg nach Stuttgart noch mal ein paar Faxe abholen und in Stuttgart Lemme und Lunz einladen. Zügig nach Zürich.

Knapp 20.00 Uhr sind wir auch schon da. Paule weist uns ein (Escher-Wyss-Platz und das mit Bier und Cola-Rum). Einchecken, Zimmer besetzen, Taxi vorher bestellt. 20.30 Uhr Taxi da, Torte nicht. Ist eigentlich kein Problem, nur die Schweizer Taxifahrer lassen die Uhren laufen. Also hatten wir beim zusteigen schon 25 Franken verbraten. Danke! ZeughauskellerErste Location Zeughauskeller, urige Kneipenhalle mit echten Gewehren und einer Flak über’m Eingang. Es war in Ordnung. Alle Geschenke verteilt. Wir ziehen weiter durch die Züricher Bahnhofsstraße. Landen dann im Schäfli-Pub und können uns irgendwie nicht von den Gläsern trennen. 01.00 Uhr zurück ins Hotel.

Am nächsten Morgen sahen alle ziemlich fertig aus. Wir wollen massiv Schokolade kaufen. Also Werksbesichtigung bei Lindt und Sprüngli, keiner weiss wo es lang geht. Wir umkreisen erstmal das Hotel. Ungefähre Richtung ist klar, aber irgendwann ist man raus aus Zürich. Also wenden und zurück. Mal jemanden fragen. Der Auskunft nach waren wir richtig, hätten nur weiter fahren müssen. Also wieder hin und weiter. Die Bude ist zu – so ein Mist!. Also wieder in die City und bischen die Innenstadt anschauen. Bei Coop massiv Schokolade gekauft. Uhren haben wir liegen lassen. Danach zu Paule Kühlschrank leersaufen. Nette Wohnung – Paule, Miriam wir kommen wieder!.

Sushi als Zwischensnack und dann, auf Tortes heftige Intervention in die Kronenhalle.KronenhalleGanz leer? Opulente Karte – da schlagen wir zu! Unter den zweifelnden Blicken der Kellner. Vorsuppen, Bündner Fleisch, Carpaccio, Kalbsfilet und Creme brulee, um nur einige Sachen zu nennen. Dazu für die Weinfreunde (und die die kein Bier vertragen) Chablis Grand Cru. Der Hunger treibt’s rein.

Kleine Runde durch die Innenstadt mit dem einen oder anderen Bier. Und wir landen im Schiffbau. Einer restaurierten Fabrikhalle in Fußgänger-Reichweite unseres Hotels. Coole Sache Restaurant und Galerie irgendwie alles in einem. Letze Runde im Hotel, alte Geschichten aufgewärmt und bubu 02.00 Uhr.

Sonntag Mittag Paule ausgesetzt und zurück nach Deutschland. Verwirrendes Gespräch mit einem Grenzbeamten, der hoffte die USA würden Osama nicht kriegen (hä, wie jetzt ?). Kurzer Zwischenstopp in Frankfurt (Kaffee und Kuchen bei Mone einwerfen)und weiter, diesmal über Hannover nach Berlin. Kurzes Foto abgeholt, ich sag` noch bei Drospa is billiger als auf der Autobahn, aber Bert hört ja nicht. 22.00 Uhr wieder in Berlin. Torte ausladen und nächstes Jahr Prag oder London (nicht war Lunz?).

ri

Fleisch

Manchmal ist es ja wie verhext. Man findet eine gute Website und darüber einen tollen Laden. Die Website erweckt den Hunger auf Fleisch. Und dann will man auch welches haben …

… und dann hat der Laden zu. Verdammt!

Dann mache ich das eben selbst. Als erstes zum Neulandfleischer: Zwei Hüftsteaks (aka Blumensteaks). Zu Hause: Grillpfanne, zweimal auf’s Fleisch hauen, Salz, Pfeffer, Öl. Dann noch ein Rest Walnußbrot, etwas Senf und fertig ist das Steak-Sandwich.

Steak-Sandwich
Easy Steak-Sandwich - in 5 Schritten