effilee (2) + minimalgourmet

Also mit den Zeitschriften ist das ja oft so: 1) unterwegs kaufen, 2) unterwegs lesen, 3) irgendwann zu Hause ablegen, 4) aufräumen – Zeitung wieder in der Hand, da war doch noch was, was ich lesen wollte. Bei effilee ging es mir heute so und ich fand das glutenfreegirl. Netter Tipp, schöne Website, aber: Mir fiel bei dieser Gelegeneit auf, dass die Websites, die in der Ausgabe effilee vorgestellt werden, nicht verlinkt sind –  buuuh.

In der Mittagspause war ich bei Ruhland&Ruhland, die auch noch keine ordentliche Website haben – buuuh. Habe eine Suppe gegessen und einen der Mitarbeiter beobachtet: Eine Scheibe Grapefruit, klein schneiden, ins Glas, nochmal bischen mit dem Messer hackstückeln und Leitungsheimer drauf. Sah gut aus. Habe mir auch eine Grapefruit geholt, auch gehackstückelt – schmeckt auch gut. Das muss Gourmetminimalismus sein.

Biergärten und Freiluft-Restaurants in Berlin

Freischwimmer, Heinz Minki und Pratergarten

Hitze in Berlin! Da möchte man nur draußen konsumieren, in Wassernähe, Schatten und gut gekühlte Getränke. Erstes Ziel dieser Woche war der Freischwimmer.  Hatte ich von gelegentlichen Frühstücksbesuchen in guter Erinnerung. In der Mitte der Woche, abends – leider eine Katastrophe. Der Service war einfach total überfordert. Lange Wartezeiten, warme Getränke, Gäste stehn auf und gehen. Traurig. Und so kommt es, dass zwei Menschen für zwei Gerichte und sechs Getränke nur sieben Euro bezahlen.

In unmittelbarer Nähe (Richtung Schlesisches Tor) gibt’s Heinz Minki mit großem Hofgarten, Selbstbedienung. Zwei Bedienungen im Büdchen, einer zapft, einer kassiert. So lässt sich auch die größte Menge Durstiger und Hungriger zufrieden stellen und beim Kassieren geht nichts schief – empfehlenswert!

Zu guter letzt ein Klassiker in Berlin: der Pratergarten. Da gibt’s ebenfalls nichts zu meckern. Selbstbedienung an der Bude, ebenfalls flotte Zweierteams. Die Kinderdichte ist allerdings auch zu vorgerückter Stunde erstaunlich hoch.

Merkwürdige Artikel im Orange Spicy Blog

* in eigener Sache *
Seit einiger Zeit probiere ich brandheiße Restaurant-News aus Berlin via android-app zu bloggen, deshalb sehen einige Sachen etwas „aus der Reihe“ aus. Fotos lassen sich scheinbar nicht so gut editieren und sind dann so groß wie im Artikel Coffeshops in Berlin-Mitte. Manchmal werden Wörter ergänzt, die ich so gar nicht haben wollte, komische Ü’s und die Verlinkung klappt auch gar nicht. Mal sehen, ich werde mit der Zeit bestimmt besser – und der Inhalt bleibt ja gleich gut!

Restaurant Sachs + Ottenthal Spezial

Das Restaurant „Sachs“ hat nach Renovierung wieder geöffnet.  Im Inneren wurde etwas aufgefrischt und ausgeräumt (Die geheimnisvolle Schaufel ist verschwunden.) Der Charakter dunkle Holztische, Lederbänke, Kerzenleuchter blieb erhalten. Die Speisekarte wurde ebenfalls renoviert. Es gibt nicht mehr so viele Vorspeisen, aber immerhin noch einige. Die Lammbouletten (?) sind nicht mehr dabei. Dafür zum Beispiel Ziegenkäse im Brickteig. Freudige Erweiterungen auf der Getränkekarte: es gibt wieder Legras et Haas und zwar blanc und rose. Die Whiskeykarte wurde erweitert.

Einige Hausnummern weiter, Richtung Savignyplatz, hat ein kleines Café eröffnet „Ottenthal spezial“. Nach Ottenthal’scher Tradition sehr österreichisch. Eis und Kuchen, aber auch herzhaftes wie Fleischplanzl mit Kartoffelsalat. Nach Aussage der Betreiberin die Fortsetzung des Weinladens aus der Ludwig-Kirch-Straße, natürlich auch mit kleiner Weinauswahl.  Nette Atmosphäre mit Hund.