Tegel – In Berlin ganz oben

Geklaut! Ich gebe es zu, im Original heißt es:

Reinickendorf, in Berlin ganz oben.

Tegel ist gar kein eigenständiger Berliner Bezirk. Trotzdem: Ich wohn‘ in Tegel. Gastronomisch und kulinarisch ist hier eher Wüste und die Oasen muß man suchen. Auf meinem Weg zur (und auch von der) Arbeit komme ich an einer Imbissbude vorbei. Sie liegt direkt an den (hier oberirdisch verlaufenden) U-Bahngleisen und hat einige Werbeschilder an den Zäunen aufgehängt. Unter anderem „Frische Schnitzel ab 7.00 Uhr“. Also … – das is nich mein Frühstück.

Anfangs war der Laden eine Bretterbude und irgendwann wurde die eingerissen und … (nee blieb nicht zu und verschwunden) ein ziemlich modern aussehender „Pavillion“ schwebte an einem Riesenkran heran.

Langes Imbiss
Langes Imbiss, am Samstag geschlossen, ein etwas trauriger Anblick, aber in der Woche ...

Und weitere Monate später beschloss ich da auch mal zu essen (nach über 10 Jahren!) Rustikale Freundlichkeit hinterm Tresen, große Auswahl: Bratwürste, Buletten, etc. Aber auch Eintopf (täglich wechselnd), Bratkartoffeln und einige Sachen direkt aus der Kühlung zum Mitnehmen (Fleischerei-Imbiss). Alles sauber, na klar, was meine eigene Erfahrung bestätigt: „Wenn man die Imbissbude auf zehn Meter riecht, braucht man gar nicht weiter zu gehen.“ Eine Website gibt es auch www.langes-imbiss.com.

Früh gibt’s neben den Schnitzeln auch noch eine Menge belegter Brötchen und Rührei! Der Laden ist dann brechend voll, weil wir im Norden (von Berlin) auch noch Industrie mit Schichtarbeitern haben. Und das sind dann die Kandidaten für die 7.00-Uhr-Schnitzel.

Obwohl … lecker sehen die ja aus … und dann bräuchte ich bis 4 nichts mehr…

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Wie war das Wochenende?

Also aufregend, das kann ich schon mal verraten.

Erste Station am Freitagabend: das Kochhaus in der Schöneberger Akazienstraße. Das Konzept des Ladens ist schnell erklärt, es gibt alle Lebensmittel = Zutaten für Gerichte genau in der Menge, in der man sie für ein Gericht braucht. Mal für zwei oder auch mal für sechs Personen. Die Betreiber nennen sich selbst das begehbare Kochbuch, denn zu den Zutaten gibt’s auch die entsprechenden Anleitungen in grafisch ziemlich perfekter Aufmachung. Also raus aus’m Regen und rein in den Laden. Wir lassen uns um die Tische treiben. Zur Auswahl stehen mehrere Hauptgerichte, weniger Vorspeisen (war da nur eine?) und zwei Desserts – aber gut, mir reicht es.  Die Entscheidung fällt auf: Couscous Salat mit gebratenem Halloumi-Käse und Erdnüssen und die Weinempfehlung des Hauses: Rioja Azabache Tinto, Tempranillo, Bodegas Aldeanueva, Rioja. Continue reading „Wie war das Wochenende?“

Restaurant Sakura in Berlin Friedrichshain

Also eines mal vornweg: Leicht zu finden ist das Sakura nicht. Es befindet sich im ersten Stock einer kleinen Einkaufspassage und der Weg ist … reichlich merkwürdig. Das Sakura ist laut Website ein japanisches Restaurant, bietet aber auch einige sehr europäisch anmutende Gerichte wie Rinderroulade.
Alle Tische sind um Grillplatten (Teppanyaki) herum gebaut und die Spezialität des Hauses ist eben die Zubereitung der Speisen am Tisch, vor den Augen der Gäste. Um größere Schäden zu vermeiden, wird dem Gast zunächst ein großer (und sehr alberner) Papierlatz gereicht . Nein, ich habe ihn nicht umgehangen. Die Speisekarte enthält eine ziemliche Auswahl warmer Gerichte + Sushi und Desserts. Die Getränkekarte ist ebenfalls überdurchschnittlich gefüllt. Continue reading „Restaurant Sakura in Berlin Friedrichshain“