Zwischengang Juni 2013

Was vom Monat übrig blieb …

… und zu wenig war zum aufschreiben oder ich hatte keine Zeit oder Lust.

Restaurants

Wie jeden Monat mindestens einmal, war ich im Masala. Das beste Zeichen: Der Besitzer samt Familie isst auch da. Im Sommer auch schön mit draußen sitzen.

Nachdem der Street Food Thursday der Markthalle neun es nun schon in die FAZ geschafft hat, habe ich das auch mal ausprobiert. Über Smoked BBQ wurde schon in Die Stadt kocht berichtet. Heidenpeters Bier ist nicht so meins, also keins von beiden. Ansonsten ist für alle was dabei, von v wie vegan bis w wie Wild.

Heidenpeters Bierausschank in der Makrthalle neun
Heidenpeters Bierausschank in der Makrthalle neun

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Food & Fotos – Ein Berlin-Spaziergang

Kaiserwetter in Berlin, ideal für einen Stadtbummel. Wir brechen auf zu zwei Fotoausstellungen und allem, was wir kulinarisch am Wegesrand finden (na, nicht wirklich allem). Am S-Bahn-Ring Landsberger Allee und Storkower Str. befindet sich das ziemlich große Geländes des ehemaligen Zentralvieh- und Schlachthofs. Einige Ruinen bröseln vor sich hin. Ein großer Teil der Hallen wurde bereits abgerissen oder es stehen nur noch die Skelette der Hallen. Jetzt sieht es ja ganz gut aus, etwas Grün und neue Häuser. Aber wenn ich mit vorstelle, dass da tausende Tiere hintransportiert und geschlachtet wurden – mitten in der Stadt … bah, nee.

Freibank - der ehemalige Zentralvieh- und Schlachthof
Freibank – der ehemalige Zentralvieh- und Schlachthof

Zentralvieh- und Schlachthof

New York City Limits

14.00 Uhr hat die Galerie aff geöffnet und wir sind die ersten Besucher. Nur einer werkelt und räumt auf – wie sich später heraus stellt Jörg Rubbert, einer der beiden ausstellenden Fotografen. Und das der Künstler selbst da ist hat durchaus seinen Sinn. „Wenn man eine Frage hat, soll man sie gleich beantwortet bekommen. Ein Student, der dann nur eine Telefonnummer rausgeben kann, der nützt nichts.“, so Rubbert. „Macht ja keiner, wenn er zu Hause ist, nochmal anrufen.“

Jörg Rubbert erzählt ein paar Stories zu den Fotografien
Jörg Rubbert erzählt ein paar Stories zu den Fotografien

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Beim Bäcker

Ich stehe im Bäckerladen. Der Bäcker hat einen Nasenring und trägt ein NIN-TShirt. Er wartet. Ich müsste sagen, was ich haben will. Zwei Jungs stürmen herein, fünf und sechs Jahre vielleicht. Der Bäcker schaut mich an. „Ich muss noch überlegen.“, murmele ich. Die Jungs wissen was sie wollen: „Brot“. „Das hier vielleicht?“, fragt der Bäcker und greift zu einem kleinen französischen Weißbrot. „Ja!“ Beide gehen ab. Der jüngere betrachtet zehn Cent Rückgeld in seiner Hand und sagt: „Ja, das stimmt.“ Ich bin dran. Ich nehme ein Viertel von einem riesigen runden Roggenbrot – 2,10.

SoLuna, Gneisenaustraße 58, Berlin