De Mauffel, Bistro und Feinkost

Küchenbesichtigung im Mauffel - gibt es auch nicht alle Tage
Küchenbesichtigung im Mauffel – gibt es auch nicht alle Tag
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Also auf diesen Gasherd würde ich auch viel besser kochen 😉

Das Mauffel hat sich vergrößert. Am letzten Samstag war Einweihung der neuen Räume. Es gibt jetzt viel mehr Platz und einen  Extraraum für Veranstaltungen. Die Küche ist umgezogen und konnte besichtigt werden. Längere Öffnungszeiten, größere Räume, neuer Koch – das wird super!

„Fränkische Trüffel“ im Sage Restaurant

Vor ziemlich langer Zeit war ich schon einmal im Restaurant Sage in der Köpenicker Straße (Berlin Kreuzberg). Ich war ziemlich begeistert und zwar vom Ambiente, vom Essen und auch von der Fachkundigkeit und Freundlichkeit des Personals. Aber da das Sage Restaurant etwas schwer erreichbar ist (bei genauer Betrachtung eigentlich nicht, nur in meiner alkoholschweren Erinnerung), hat sich der erneute Besuch lange verzögert. Jetzt habe ich es geschafft.

Die Einrichtung ist immer noch umwerfend. Für mich eine gelungene Mischung aus Industrieambiente und …

Ein langer Tisch im Sage, die Wand im Hintergrund enthält Weingläser.
Ein langer Tisch im Sage, die Wand im Hintergrund enthält Weingläser.

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Winterfavoriten – Restaurants mit Kuschelfaktor

Update: Der Schleusenkrug macht erst ab 28.03. abends wieder auf.

Der Winter hat Berlin fest im Griff, trotz kalendarischen Frühlingsanfangs ist die Freiluftsaison nicht in Sicht. Drei Restauranttipps, um die letzten kalten Tage zu überleben.

Ottenthal Spezial

Das Ottenthal Spezial ist ein Ableger des „großen“ Ottenthal in der Berliner Kantstraße. Bereits zweimal beschrieben und mehrfach besucht. Österreichische Küche und Gemütlichkeit werden hier zelebriert. Absolut empfehlenswert sind die Kalbslaberl  (Berliner sagen Bulette) und der Kartoffelsalat. Die Karte enthält weitere Kleinigkeiten oberhalb der Imbiß-Klasse, knapp unter Restaurant. An Süßspeisen herrscht ebenfalls kein Mangel, dazu passend Kaffee und alkoholfreie Getränke.

Kuchenvitrine im Ottenthal
Kuchenvitrine im Ottenthal

Kissen, Decken und freundliche Bedienung sind inklusive. Achtung: keine Kartenzahlung – Immer lächeln und immer in bar. Aber an Kuh-Damm und Savignyplatz finden sich ausreichend Geldautomaten, so dass das kein Hinderungsgrund sein sollte. Schönes Logo, aber keine Website.

Adresse: Knesebeckstraße 26, 10623 Berlin.

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Die Stadt kocht – Ein Buch über Berliner Restaurants mit Rezepten

Die Stadt kocht ist eine Mischung aus Restaurantführer, Kochbuch (weil mit Rezepten) und (irgendwie) Coffeetable-Book (weil mit schönen Fotos). Es geht um Berliner Restaurants, nicht nur um die großen mit den Sterne-Köchen, auch um die kleinen, mit so eher Imbiss-Charakter. Zu jedem vorgestellten Laden gibt’s den Koch und/ oder Gründer bzw. Besitzer und vielen Fällen handelt es sich dabei um ein Duo. Was ist die Idee hinter dem Laden? Wie kam es zur Gründung? Bei vielen Köchen die Laufbahn: einige schon mit gerüttelt Maß Erfahrung, andere eher Semi-Profis. Die Rezepte reichen von nachkochbar bis unmöglich (in der Heimküche). Zwischendurch kommen ein paar Genießer zu Wort und am Ende gibt es ein paar Adressen, zum Beispiel die eines Bio-Supermarktes (Die sind in Berlin nicht gerade selten, aber der ist bestimmt etwas besonderes).

Die Stadt kocht - Buchcover mit Berlin Panorama
Die Stadt kocht – Buchcover mit Berlin Panorama

Einige meiner Favoriten sind auch dabei z.Bsp.: Restaurant und Weinbar Rutz. Einige andere stehen schon seit einiger Zeit auf meiner “bald-besuchen”-Liste z.Bsp. der Pauly-Saal. Und ein paar kenne ich nicht und habe auch nicht von ihnen gehört und deshalb ist die URL-Liste am Ende des Buches sehr gut für mich. Alles in allem eine gelungene Mischung an Restaurants und anderen Lokalen. Wo findet man das schon. Ich keine jedenfalls kein vergleichbares Buch. Die Rezepte bieten Abwechslung und im Zweifelsfall gelingt es sogar etwas nachzukochen. „Die Stadt kocht – Ein Buch über Berliner Restaurants mit Rezepten“ weiterlesen

Trüffel in Reis, Hobel, Waage und Handschuh

Das Trüffeltrauma und wie ich es überwand

Kürzlich, am letzten November-Wochenende, war ich in Rom. Plus 20 Grad und Sonnenschein, da kann man es sich schon mal gut gehen lassen. Meine Idee war, endlich mal wieder ein paar Nudeln mit frischen Trüffeln zu bekommen. Sie kennen das möglicherweise: Ein riesiger Käselaib, da wird dann etwas drin rum-gehobelt, eine paar Nudeln durchgezogen und Trüffel drüber. Hobel, hobel – “Noch mal für 10 Euro?”

In einem empfohlenen Restaurant (2010 ein Michelin-Stern) gab es dann die gewünschte Kombination: 26 Euro die Nudeln und 50 für eine Portion Trüffel. Aber wie das so ist bei einem Gruppenausflug, die Kasse wird auf alle aufgeteilt und ich dachte mir: Nee, das kannst’e nicht machen! Gut, dass wir uns dann alle für das Überraschungs-Meeresfrüchtemenü entschieden haben, was mit 130 Euro zu Buche schlug (später dazu mehr.)
Conclusione: Keine Trüffel in Rom und mit gewaltigem Trüffeltrauma zurück.

Trüffel mit Rum in der Via Condotti

Das Restaurant mit dem Namen der bekannten italienischen Einkaufsstraße befindet sich in der Berliner Fasanenstraße und das schon einige Jahre, so dass man auf Beliebtheit möglicherweise aus Qualitätsgründen schließen kann. Freundliches Personal und alles verläuft wie gewünscht: Der Käse rollt heran und als kleines Highlight gibt es eine flambierte  Rumsoße über die Nudeln. Rotweinauswahl etwas eingeschränkt, was die offenen Flaschen angeht. Als Dessert Pannetone mit Vanillesoße, das war schon fast zu viel des Guten.

Kurz vor dem Start, gleich kommen  die ersten Trüffel
Kurz vor dem Start, gleich kommen die ersten Trüffel
Trüffel auf Tagliatelle
Trüffel auf Tagliatelle

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