Risotto und Rutz Weinbar – nördlich des Bahnhofs Friedrichstraße

Tja, acht Jahre und etliche Besuche später hat das Risotto geschlossen, überraschend und ohne weitere Begründung. Sie wollen jetzt Brot machen und suchen einen Laden. Jetzt ist ein italienisches Restaurant drin. Vielleicht der Fluch der Friedrichstraße – Gorilla, Fresh & Friends, etc.

Rutz Rebell von Raumland
Rutz Rebell von Raumland

Aber im Rutz ist es immer noch schön, nur der Somlier hat gewechselt. Man wird immer noch mit guten Weinempfehlungen überrascht und kann den Menschen auf der Straße hinterher sinieren.

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Briefmarkenweine, Wachtelberg Werder

Für den Spätsommer möchte ich noch zwei Tipps loswerden. Der eine ist mitten in Berlin: Briefmarkenweine – große Weine, kleine Küche. Obwohl ich das bereits vor über einem Jahr das erste Mal war, habe ich es nicht geschafft darüber zu schreiben. Schändlich, denn die Weine sind super und der Besitzer herzlich und fachkundig.

Briefmarkenweine - Dieser Mann hat eine tragende Rolle
Briefmarkenweine – Dieser Mann hat eine tragende Rolle.

Der Laden selbst ist ein ehemaliger Briefmarkenladen (sic!) eingerichtet im Stil des shabby chic. Continue reading „Briefmarkenweine, Wachtelberg Werder“

Radtour entlang der Panke

Mitten durch Berlin und doch alles grün

Clever sein heißt einen Tag vor’m Feiertag einen Tag Urlaub investieren und am Feiertag ausschlafen können. Das können wir! Im Gegensatz zum letzten Jahr geht es diesmal nördlich raus aus Berlin. Wir treffen uns am Hauptbahnhof, um kurz dahinter die Panke zu finden und ihr Richtung Quelle bis Bernau zu folgen.

Auch im Gegensatz zum letzten Jahr ist das Wetter optimal, Sonnenschein und leichter Wind. Wir fahren als erstes durch die Charité um kurz vor Schering (jetzt Bayer) neben dem Flusslauf der Panke auf die Spur zu kommen. Und es ist wirklich verrückt: Eigentlich direkt in Berlin ist hier alles grün, Park, grünes Ufer, grüne Hinterhöfe und viele entspannte Leute mit Hunden und Kindern. Das fängt ja mal gut an.

Nach dem Überqueren der Osloer Straße kommt man recht schnell in den „Osten“. Die Häuser stehen weniger dicht beieinander, links und rechts der Panke ist so etwas wie ein Park. Naja und dann ist man auch schon durch Pankow und in Blankenburg. Hier sieht es nicht mehr nach Stadt aus, obwohl es offiziell zu Berlin gehört. Es gibt Felder und man überquert den Berliner Ring. Für Berliner ist das schon ganz schön weit draußen. Wir fassen Bier und Sandwich und machen erstmal Pause. Nach knapp 18 km ist die erste Etappe durch.

Blick auf den nördlichen Berliner Ring
Blick auf den nördlichen Berliner Ring

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Saporito und Pomodorino – Restaurant und Pizzeria

Da muss erst jemand aus dem fernen Israel kommen, um mir einen der (vermutlich) besten Italiener der Stadt zu zeigen. Aber halt: Eigentlich reden wir über zwei Läden, die quasi Rücken an Rücken betrieben werden, von einem Besitzer. Das Saporito ist das Restaurant, nicht übermäßig groß, aber mit „draußen sitzen“. An der Markise hängt die Unterwäsche – Klischee aufpoliert. Drinnen ist es eng, aber mit Charm. Speisekarte übersichtlich, wer richtig großen Hunger mitbringt, der muß zweimal bestellen. Dafür bleiben alle Gerichte unter 10 Euro. Hauswein kommt in der Karaffe, Essen ausgezeichnet, Service freundlich. Mehr braucht es nicht. Also ich werde wieder hingehen.

Saporito - gut besucht
Saporito – gut besucht

Zur Pizzeria kann ich nichts sagen, die bleibt als Alternative, wenn im Saporito wirklich kein Platz mehr zu bekommen ist. Auch nach einer halben Stunde warten nicht. Die Website ist etwas verwirrend, die Speisekarte zur Zeit nicht online, „Über uns“ auf Italienisch – einfach herrlich.

Braumanufaktur Potsdam – Brauerei und Gasthaus mit Biergarten

Das war der Plan: Einen Tag vor Christi Himmelfahrt: Fahrradtour, Biergarten und am nächsten (Feier-) Tag schön ausschlafen. Es kam anders, ich erzähl’ mal wie und warum es trotzdem schön war.

Theoretisch wären es knapp über 30 km per Rad an ein paar Seen entlang und im Wald. Das ist machbar. Bei uns regnete es aber gerade am vorbestimmten Ausflugstag. Wir hätten die Zeichen erkennen müssen, die sagten: „Fahrt nicht mit dem Rad.“

"Fahr nicht mit dem Rad!" - Ist doch ganz deutlich.
„Fahr nicht mit dem Rad!“ – Ist doch ganz deutlich.

Sind wir aber doch! Gestartet am Bahnhof Grunewald, war meine Hose nach fünf Minuten durch. Oben rum war’s besser, hatte meine Laufklamotten an. Der Vorteil bei solchen Regentouren: Du hast die Straße für dich. Trotzdem, Frontalregen ist nicht so schön. Besonders wenn es nach Wannsee so richtig schön bergauf geht (also für Berliner Verhältnisse). Ok, zur Glienicker Brücke rollt man dann wieder schön runter.

Die Route - kann man auch bei Regen fahren.
Die Route – kann man auch bei Regen fahren.

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