Veränderungen am Zoo

Gemocht habe ich sie nie – diese Läden am Zoo, unten im sogenannten Zoofenster. Es handelte sich dabei um einen Bäcker, eine Filiale von Dunkin Donuts, eine von Nordsee und einen McDonalds, den ersten McDonalds in West-Berlin.

Zoofenster mit Geschäften
Der Hardenbergplatz früh morgens 8.20 Uhr, noch keine Touristen

Ich habe diese Ansammlung immer als kulinarisch etwas fragwürdig empfunden, aber manchmal waren sie die letzte  Rettung. Ein Kaffee bei McDonalds oder Dunkin Donuts. Oder eine Streuselschnecke beim Bäcker. Die Bedienung hätte locker an die Essensausgabe der JVA Tegel gepasst. Das war wohl echte Berliner Freundlichkeit. Im Laufe des Tages zogen Heerscharen von Touristen durch die Läden und das war auch immer meine Entschuldigung: Was würdest du tun mitten in einer chinesischen Stadt? Kannst nichts lesen, die Waren auf dem Markt sehen so aus, dass man sie nicht essen möchte.  Dann ist ein McDonalds wahrscheinlich die letzte Rettung.

Hin wie her, die Läden sind jetzt bis auf McD zu. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Ich hoffe auf eine kulinarische Verbesserung. Wem etwas fehlt, der findet im Bahnhof Zoo noch ausreichend Möglichkeit sich zu vergiften.

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